neue Kurs e! (klick hier)
Willkommen bei Erzählakademie.ch
Erzählen ist mehr, als Geschichten auswendig können.
Erzählen ist Bilden, Entwickeln und Heilen.
Die Erzählakademie.ch bietet ab 2011 eine breite Palette an Kursen, Weiterbildungen und Workshops zum Thema Erzählen an. klick hier: Kurse
Es gibt nicht nur einen Erzählstil und Erzählen ist lernbar.
Die gute Geschichte für jedes Publikum und erzählt von mir! schafft Erlebnisse.
So gründet das Erzählen in der Erzählakademie auf drei Säulen:
- Künstlerische Aspekte,
- wissenschaftliche Gesichtspunkte
- eigene Begeisterung
D ie Kur se, Weiterbildungen und Workshops s ind durch Üben, Verstehen und Schulung Fähigkeitsbildend. Ein Erzähler und eine Geschichte machen noch keine Erzählung aus. Denn:
Erzählen ist ein komplexes Gebilde...
aus innerem Können, geübtem sprachlichem Umgang und Verständnis für den Hintergrund des Erzählstroms. Die Erzählakademie will jedem Erzähler, Beginner oder Meister, eine Schulung anbieten, welche die Erlebnisfähigkeit, den künstlerischen Umgang mit der Sprache und die Erkenntnis an den Erzählungen vermitteln will.
(Aus Verständlichkeitsgründen wird die männliche Schreibweise gebraucht, es sind aber selbstverständlich auch Erzählerinnen gemeint)
Erzählen ist ein wunderbares Erlebnis. Es entsteht, wenn der Erzähler seine Geschichte liebt und sie mit den Zuhörern teilt. Denn, man kann nur erzählen, was man ehrt und gern hat. Der Erzähler lebt durch die Geschichte und die Geschichten durch den Erzähler. Erzählen ist ein spannender Widerspruch, ist Alltagsbanalität und Kunst in einem.
Und doch, was ist ein guter Geschichtenerzähler?
Der Erzähler ist ein Vermittler. Mit seinen Geschichten lädt der Erzähler ein, über seine Begeisterung für das Fantastische, Unheimliche und Märchenhafte ein Bild zu machen. Seine Betroffenheit, Freude, sein Staunen will er mit anderen teilen. Ein guter Geschichtenerzähler will ein Dialog mit dem Zuhörer. Der Zuhörer begegnet der Geschichte und dem Erzähler als unverwechselbare Person, sie sind Partner. Gemeinsam bauen sie an der unsichtbaren, fiktiven Welt der Geschichten.
Wie soll erzählt werden?
Der braucht kein gekünsteltes Sprechen für seine Geschichten, er muss verständlich sein. Der Erzähler ist kein Schauspieler, aber er ist ein Spieler (K.Wardetzky)
Er spielt mit der Geschichte, der Sprache und den Figuren, ohne dass er sich verwandeln muss. Er deutet an, skizziert und gibt seiner Geschichte und Helden Sinn und Leidenschaft. Seine Welt wird die Welt des Zuhörers. Das Erzählen ist so immer unverwechselbar, eigen und individuell.
Er vermittelt zwischen der Erzählung und seinen Zuhörern. Ein feines Gespür für die momentane Umgebung, Sensibilität und er muss flexibel sein. Es ist nicht möglich, dieselbe Geschichte zweimal gleich zu erzählen
Welche Geschichten erzählen?
Ich bin ein grosser Freund der Geschichten, welche aus der mündlichen Tradition kommen und heute Literatur sind. Märchen, Sagen und Mythen z.B. Folgen einer inneren Gesetzmässigkeit, welche an menschlichen und dramatischen Aspekten noch immer stimmen. Sie sind Zeitlos durch ihre Inhalte und Bilder und lassen Raum für eigene, individuelle Erfahrungen. Es wird in diesen Geschichten angesprochen, was als Über-menschliches, Typisches heute noch Gültigkeit hat. Das mag ein Grund sein, weswegen diese Geschichten die Zeit überdauerten.
Erzählakademie: Martin Niedermann, Geschichtenerzähler; Agnes Zehnter, Sprachgestaltung; Thomas Didden, Germanist
